Impressionen
Was dich bei Karls in Loxstedt erwartet
Karls Erlebnis-Dorf Loxstedt hat am 15. Mai 2025 eröffnet. Die Adresse: Zur Siedewurt 9, 27612 Loxstedt, direkt an der südlichen Stadtgrenze zu Bremerhaven.
Das Grundprinzip ist bei allen Karls-Dörfern gleich. Der Eintritt kostet nichts, Parken auch nicht. Bezahlt wird nur, was du tatsächlich nutzt: die Fahrgeschäfte, das Essen, den Einkauf. Spielplätze, Hüpfkissen und Kletterbereiche sind frei zugänglich.
Hinter dem Eingang beginnt es mit dem Bauernladen. Über den Köpfen hängt die größte Kaffeekannen-Sammlung der Welt. Danach kommen die Manufakturen: Marmelade, Bonbons und andere Karls-Produkte entstehen hier vor deinen Augen.
Loxstedt gehört zu den kleineren Erlebnis-Dörfern. Zum Start ging allerdings kein anderes Karls mit so vielen Fahrattraktionen an den Start. Für einen halben bis ganzen Tag reicht das Angebot gut aus.
So kommst du von uns nach Loxstedt
Karls liegt südlich von Bremerhaven, du fährst also einmal an der Stadt vorbei. Von der Wurster Nordseeküste führt der Weg über die B6, ab Bremerhaven auf die A27 Richtung Bremen. Die Abfahrt ist ausgeschildert, die letzten Kilometer gehen über Landstraße.
Fahrzeiten ab unseren Parks:
- Dorum-Neufeld – rund 40 Minuten
- Wremen – rund 30 Minuten
- Cappel-Neufeld – rund 40 Minuten
- Bad Bederkesa – rund 35 Minuten, über die L119 und die A27
- Bremerhaven – rund 20 Minuten
Die Attraktionen, von der Erdbeer-Raupenbahn bis ins Pipi-Kaka-Land
Karls ist auf Kinder zwischen etwa zwei und zehn Jahren zugeschnitten. Ältere Geschwister finden auch etwas, aber die Zielgruppe ist klar die Grundschulzeit. Für die Planung gilt: Fahrgeschäfte kosten, alles andere nicht. Spielplätze, Hüpfkissen und Kletterbereiche kannst du unbegrenzt nutzen. An jeder Fahrattraktion steht ein Gate, dort zeigst du Einzelticket oder Tagesarmband vor.
Weit kommt man am Anfang selten. Das Ziegen-Streichelgehege liegt früh auf dem Weg und hält kleine Kinder zuverlässig fest. Gleich daneben wartet der Container-Hafen, ein Spielplatz mit zwei Rutschen im Hafen-Look, passend zur Nachbarschaft Bremerhaven. Drei Hüpfkissen gibt es in Loxstedt, darunter ein Erdbeer-Hüpfkissen und ein Riesen-Hüpfkissen. Alles kostenlos, alles ohne Zeitlimit. Und wenn draußen der Regen einsetzt, ist das Tobeland die Rückfalloption.
Die Erdbeer-Raupenbahn ist die Attraktion, die es in jedem Karls gibt und die trotzdem jeder fährt. Der Zug führt durch eine überdimensionale Erdbeere. Dazu kommen die Treggerbahn, Mini-Go-Karts und Knollis Hafenflitzer, zum Klettern die Kletter-Erdbeere und die Kletter-Pyramide. Loxstedt gehört zu den kleineren Erlebnis-Dörfern, ist aber mit mehr Fahrattraktionen gestartet als jedes andere Karls zuvor.
Einen Themenbereich gibt es so nur hier: das Pipi-Kaka-Land. Hintergrund ist die Geschichte der ersten öffentlichen Toilette der Region. Karls hat daraus eine Riesenrutsche gemacht, an deren Start eine XXL-Klopapierrolle hängt. Nebenan steht eine überdimensionierte Toilette, in der Schoko-Softeis verkauft wird. Der Humor trifft genau das Niveau, das Sechsjährige großartig finden. Fotografiert wird trotzdem von allen.
Für Erwachsene bleibt mehr als die Wartebank. Über dem Eingangsbereich hängt die größte Kaffeekannen-Sammlung der Welt. Der Walk of Farm und die Karls Story Wand erzählen die Geschichte des Familienbetriebs, der als Erdbeerhof an der Ostsee angefangen hat. Und in den Manufakturen siehst du zu, wie Marmelade und Bonbons entstehen.
Essen, Manufakturen und Einkaufen
Der zentrale Anlaufpunkt ist Friedas Hof-Küche, ein Selbstbedienungsrestaurant mit deftiger Bauernhofküche, Schnitzel, Kartoffeln und klassischen Mittagstischgerichten. Wer es schneller mag, findet über das Dorf verteilt mehrere kleine Stände. Am Tregger-Grill gibt es Burger, im Iss Wurst – Dorf die Bratwurst mit Biergartenbestuhlung davor, und Ackergold Deluxe widmet sich Pommes in ihren verschiedenen Formen. Das 3-Gang-Menü ist ein Karls-Scherz und in Wahrheit eine Bockwurst.
Fürs Süße gibt es das Erdbeer-Café Elisabeth mit Terrasse und Sonnenschirmen und den Saustall. Und das Softeis aus der überdimensionierten Toilette hat den passenden Namen bekommen: Pipikaka Eis.
Ein Punkt vorweg, damit es keine Überraschung gibt: Mitgebrachtes Essen und Trinken sind nicht erlaubt. Das steht so auf der Karls-Website und wird auch durchgesetzt. Die Preise liegen auf Freizeitpark-Niveau, für eine vierköpfige Familie kommt beim Mittagessen also einiges zusammen. Wer das einplant, ärgert sich hinterher nicht.
Die Manufakturen sind der Teil, den ich Erwachsenen ans Herz lege. Marmelade, Bonbons und andere Karls-Produkte entstehen dort im laufenden Betrieb, keine drei Meter von dir entfernt. Eine eigene Bäckerei gibt es ebenfalls.
Zum Schluss geht der Weg fast zwangsläufig durch den Bauernladen und den Souvenirbereich. Erdbeeren als Tasse, Teller, Marmelade, Plüschtier. Das ist kalkuliert und funktioniert trotzdem. Wenn du ein Mitbringsel für zu Hause suchst, ist das der Moment. In der Erdbeerzeit im Frühsommer lohnt sich der Blick auf die frische Ware besonders.
Tickets, Preise und Öffnungszeiten
Das Preismodell ist angenehm einfach. Der Eintritt ins Dorf kostet nichts, Parken auch nicht. Du kannst also den Markt, die Manufakturen, die Spielplätze und die Hüpfkissen besuchen, ohne vorher ein Ticket zu kaufen. Bezahlt wird nur, wer Fahrgeschäfte nutzen will.
Dafür gibt es zwei Wege. Die Tageskarte gilt für alle Fahrattraktionen ohne Begrenzung und kostet je nach Besuchstag zwischen 10 und 15 Euro pro Person. Ein Blick in den Online-Shop lohnt sich also vor der Fahrt: Wer flexibel ist und einen günstigen Tag erwischt, spart für eine vierköpfige Familie schnell 20 Euro. Alternativ löst du Einzeltickets direkt an der jeweiligen Attraktion.
Für Familien, die öfter kommen, gibt es außerdem eine Jahreskarte. Die gilt in allen Karls Erlebnis-Dörfern, also auch an den Ostsee-Standorten, interessant, wenn ihr im nächsten Urlaub ohnehin Richtung Rügen oder Usedom fahrt.
Geöffnet ist täglich, das ganze Jahr über. Die Zeiten wechseln allerdings mit der Saison, und für einzelne Attraktionen, Restaurants und Shops gelten eigene Öffnungszeiten. Ein Blick auf karls.de vor der Abfahrt lohnt sich.
Tipps für deinen Besuch
Komm früh. Das ist der Tipp, der am meisten bringt. Wer kurz nach der Öffnung da ist, hat die freien Attraktionen fast für sich und steht später nicht in der Schlange am Gate. Ab dem späten Vormittag füllt sich das Dorf spürbar, an schönen Wochenenden staut es sich bis auf die Zufahrt zurück.
Als Urlaubsgast hast du dabei einen Vorteil, den Tagesausflügler aus Bremen nicht haben: Du kannst dir den Tag aussuchen. Unter der Woche ist weniger los, und die Tageskarte ist an ruhigen Tagen günstiger.
Plane einen halben Tag ein, mit Mittagessen eher einen ganzen. Loxstedt gehört zu den kleineren Erlebnis-Dörfern, aber Kinder verhandeln bekanntlich über jede Runde nach.
Im Frühsommer lohnt sich der Besuch besonders. Dann ist Erdbeerzeit, und die frische Ware landet direkt in den Manufakturen. Über das Jahr verteilt gibt es außerdem eigene Veranstaltungen wie das WasserFest oder den Sommerabend. Der Erlebniskalender auf karls.de zeigt, was während deines Aufenthalts läuft, ein Blick vor der Anreise kann den Besuchstag entscheiden.
Ich bin ein Hinweisfeld.
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